Spiegel Online – „Eigentlich ist dieser Alan Slater ein ganz gewöhnlicher Typ“

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Der Schotte Ray Banks weiß, worüber er schreibt: Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er unter anderem als Vertreter und Croupier. Und er weiß, wie man schreibt: Seine Sprache ist auf das Nötigste verknappt, äußerst präzise, konsequent pointiert. In seinem kurzen, schmutzigen Noir verzichtet er auf alles, was große Teile der zeitgenössischen Krimiproduktion so unerträglich macht: Küchenpsychologie, endlose Beschreibungen der Gefühligkeiten papierner Helden und Heldinnen, lächerlich komplexe Plots, die nicht verschleiern können, dass der Autor nichts zu sagen hat.

Rezension von Marcus Müntefering

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/neue-krimis-von-thomas-raab-ray-banks-k-a-harrington-a-1014400.html

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