Krimi Mimi – … es sich hier aber wieder gelohnt

 

Von Ken Bruen habe ich jeden seiner Jack-Taylor-Krimis verschlungen – klar. Am liebsten habe ich sie als Hörbuch genossen, im irischen Original launig und oft mit einem leicht alkoholisierten Straßenslang vorgelesen. Durch diese Reihe bin ich so begeistert von Ken Bruen, dass ich quasi alles von ihm lese, was mir in die Finger kommt. 2012 hab ich „Tower“ von ihm gelesen und direkt in einer „Krimi mit Mimi“-Sendung vorgestellt. Tja, und jetzt bin ich auf „Kaliber“ aufmerksam geworden und habe mich erneut auf das Abenteuer eingelassen, einen Nicht-Jack-Taylor-Krimi von Ken Bruen zu lesen. Ein wenig hab ich ja doch immer Angst, dass meine Begeisterung für den Autor sinkt, weil mir andere Bücher außerhalb seiner erfolgreichen Serie nicht so gut gefallen.

Aus meiner Sicht hat es sich hier aber wieder gelohnt, sonst hätte ich Alf das Buch nicht auf die Leseliste gesetzt und in die Juli-Sendung genommen. Dass Alf es dann noch besser als mir gefällt, konnte ja keiner ahnen. Letztlich ist es aber natürlich ein Zeichen, dass auch Ihr zu diesem Buch greifen solltet. Zumindest wenn Ihr Protagonisten mögt, die nicht Eurer Erwartung entsprechen und wenn Ihr einem Autor zugesteht, mit dem Genre des Polizistenkrimis ein wenig zu jonglieren.

Hab ich Euch noch nicht begeistern können? Dann hört einfach in die Sendung rein.

Rezension von Miriam Semrau.

Im Gespräch mit Alf Mentzer unter:

 http://krimimimi.com/kaliber-von-ken-bruen-bei-krimi-mit-mimi/

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