Spiegel online – „Im verstörten Amerika“

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Bücher wie "Cutter und Bone" werden von Kritikern schnell als Loser-Balladen gelabelt. Doch dafür sind die Töne, die Thornburg anschlägt, zu schräg und schrill. Nicht melancholischer Abgesang ist dieser Roman, sondern ätzendes Wüten, nicht Protest, sondern Anklage. Thornburg zeigt die letzten Zuckungen seiner verlorenen Helden, ihr finales Aufbäumen. Am Ende bleiben nur Einsamkeit und Wahnsinn und Tod. Und das sardonische Lachen von Alex Cutter auf seinem Weg in die Hölle.

Rezension von Marcus Müntefering

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/cutter-und-bone-von-newton-thornburg-im-verstoerten-amerika-a-1040932.html

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